Aktuelles:

Im Projekt „GekAl“ fand am 19.09.2016 die Fachtagung mit den Ergebnissen und Erkenntnissen des Projektes statt.

Die Projektbroschüre, der Gestaltungsleitfaden und die Präsentation der Fachtagung stehen nun zum Download für Sie bereit!

Aufgrund des großen Erfolges wird das Projekt weitergeführt! Mehr Informationen → hier

Ausgangslage

Die alternde und gleichzeitig schrumpfende Bevölkerung in Deutschland bringt zahlreiche Herausforderungen für die Altenpflege mit sich.

Schon heute existiert ein Fachkräftemangel bei den Pflegekräften, die Rekrutierungsbemühungen werden durch das bestehende schlechte Berufsimage erschwert. Zudem führen alternskritische Arbeitsbedingungen dazu, dass viele jüngere Pflegekräfte nach nur kurzer Verweildauer im Beruf wieder aussteigen. Für sie wird es darum gehen, die Arbeitsbedingungen in der Pflege so zu verbessern, dass ihnen der Verbleib im Beruf erleichtert wird.

Ältere Pflegekräfte verfügen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung über emotionale, soziale und psychische Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen auch bei hoher Arbeitsbelastung und in Stresssituationen eine hohe Qualität der Pflegedienstleistung zu gewähren. Um diese Ressourcen des älteren Pflegepersonals nutzen und sichern zu können, ist es notwendig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein gesundes und kompetentes älter werden im Beruf ermöglichen.

Eine Bewältigung dieser demografischen Herausforderungen muss Antworten auf die drängenden Fragestellungen finden:

  • Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege sind durch hohe körperliche und psychische Belastungen geprägt. Wie können die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege alters- und alternsgerecht gestaltet werden, so dass der Verschleiß der Gesundheit jüngerer Beschäftigter verhindert werden kann und die Tätigkeit von den Älteren überhaupt noch zu bewältigen ist?
  • Wie kann es den Altenpflegeeinrichtungen gelingen, qualifiziertes Personal – ggf. unter der Berücksichtigung neuer Zielgruppen – zu rekrutieren und den Verbleib der gut ausgebildeten und erfahrenen Pflegekräfte in ihrem Beruf zu unterstützen?
  • Wie lässt sich die Attraktivität der Pflegeberufe über die alter(n)sgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen hinaus durch bessere Weiterbildungsangebote, attraktive Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten und lebensphasenangepasste Arbeitsplätze erhöhen? Wie lässt sich dabei das Erfahrungswissen erfahrener Pflegekräfte aufwerten, erhalten und nutzen?

Adäquate Lösungen erfordern nach unserer Einschätzung integrierte Handlungsansätze, die alle drei Ebenen der Arbeitsgestaltung, der Fachkräftebindung und
 -gewinnung und der Attraktivität der Pflegeberufe in den Blick nehmen.

Flyer zu GekAl
zum Download

Projektziel

Das Projekt verfolgt das Ziel, den Umsetzungsgrad einer demografiefesten Personalarbeit durch alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung zu erhöhen.

Für Beschäftigte bedeutet dies:

  • Gesundes Älterwerden im Altenpflegeberuf zu ermöglichen,
  • ihr Erfahrungswissen einzubringen und
  • ihre Kompetenz zu entwickeln und  zu erhalten.

Betriebe können:

  • die Potentiale älter werdender Beschäftigter nutzen,
  • die Leistungsfähigkeit der Einrichtung sichern und
  • die Attraktivität für neue Mitarbeiter steigern.

In der Branche gilt es:

  • für alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung zu sensibilisieren und qualifizieren,
  • Beispiele guter exemplarischer Praxis zu verbreiten und
  • generalisierbare  Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Finanzierung

Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration im Rahmen des Arbeitsmarktfonds gefördert.

Unterstützung

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Landesbezirk Bayern, unterstützt das Projekt „GekAL“  und beteiligt sich aktiv im Rahmen des Branchendialoges an dem Vorhaben.

Ansprechpartner

 

Wolfgang Anlauft

Telefon: +49 911 46 26 79-0
E-Mail: anlauft@ffw-nuernberg.de

 

 

Martin Weidner

Telefon: +49 911 46 26 79-11
E-Mail: weidner@ffw-nuernberg.de

 

 

Ulrich Klauer
Telefon: +49 911 46 26 79-24
E-Mail: klauer@ffw-nuernberg.de

 

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